Es gibt Momente, in denen Stille nicht Leere bedeutet, sondern Fülle. Wenn das Rauschen des Alltags verstummt, hört man die eigenen Gedanken klarer. Nicht lauter – klarer. Das ist ein Unterschied, den man erst versteht, wenn man ihn erlebt hat.
Ich habe angefangen, jeden Morgen zwanzig Minuten zu sitzen. Kein Podcast, keine Musik, kein Scroll. Nur sitzen. Die ersten Tage war es unangenehm, fast physisch spürbar. Dann wurde es neutral. Jetzt ist es das Ruhigste, was ich kenne.